Praxisbewährte Anwendungsvorschläge
Imprägnierung von Terracotta- & Keramikgefäßen
Ein handelüblicher 5L Druckluftsprüher (ca. DM 40,-) ist für die Sprühbehandlung zu empfehlen. Sie beginnen an der Innenseite des Gefäßes am oberen
Rand und sprühen zügig im Kreis abwärts bis zum Boden. Je nach Tonqualität können Sie erkennen, wie schnell die Emulsion einwirkt, diesen Vorgang wiederholen Sie max.
zweimal. Es ist empfehlenswert mit einem Flachpinsel (ca. 8 cm Breite) ablaufende Emulsion zu verstreichen.
Gleiche Vorgänge erfolgen sodann auf der Außenseite, hierzu das Gefäß bitte umdrehen. Um überschüssige Emulsion aufzufangen bietet sich ein
entsprechender Plastikunterteller an, der für Pflanzgefäße handelsüblich im "Grünen Markt" erhältlich ist. Sie benötigen für diesen kompletten
Imprägnierungsvorgang bei einem Gefäßdurchmesser von z.B. 60 cm ca. 5 Min. Zeitaufwand.
Für Hydro- oder Semikulturbepflanzungen dichten Sie nach der Trocknungsphase das Wasserablaufloch mit einem guten Silicon. Hierzu legen Sie bitte eine
dünne Folie (20x20 cm) unter dem Gefäßboden und füllen von der Gefäßinnenseite mit einer Silconpistole soviel Dichtungsmittel ein, daß die Masse ca. 10 cm Durchmesser
über dem Lochrand von innen nach außen mit dem Finter verstrichen werden kann. Vermeiden Sie, das Silicon zu hoch aufzufüllen. Nach dessen Abhärtung ist es ratsam, eine
Abdeckung aus festem Material (z.B. Plastik, Metall o.ä.) über das Silicon zu legen, um Granulatdruck zu vermeiden.
Nach diesem kurzen Arbeitsvorgang mit der entsprechenden Trockungszeit ist das Gefäß garantiert dauerhaft imprägniert und Sie haben ein Pflanzgefäß ohne
sichtbare und unschöne Abschlüsse wie bei Plastikeinsätzen.